Samstag, 15. Juli 2017

bienen: vielversprechend


 
 
Es sieht gut aus für die Honigernte in diesem Jahr. Die Bienenvölker entwickeln sich prächtig und auch an Honig sollte es nicht mangeln. Die Vorfreude (nicht nur) der Kinder auf das Honigschleudern wächst :-)
 


Sonntag, 9. Juli 2017

gartenjahr: juli

 
 
Im oberen Garten wächst und gedeiht es wunderbar. Immer wieder können wir Karotten, Kohlrabi, Salat, Schnittlauch und Petersilie ernten. Auch die ersten Rohnen sind schon erntebereit und die Zwiebel werden auch nicht mehr lange brauchen, bis wir sie trocknen können. Eine große Freude ist auch der (etwas vergrößerte - dank größerem Hunger der Kinder) Kartoffelacker und auch der Dinkel wächst gut - einige stürmische Gewitter haben ihre Spuren im Dinkelacker hinterlassen, aber das war letztes Jahr auch nicht viel anders. 
 
 
Im mittleren Garten tut sich... nichts. Der Wein wuchert und rankt und es gibt unglaublich viele Trauben schon zu sehen - wir freuen uns auf den Herbst. Ansonsten wartet dieser Bereich auf weitere Arbeit (und Verschönerung). Immerhin ist die Buchenhecke wieder gut geschnitten.
 


Der obere Garten wächst - ähnlich dem unteren - ganz wunderbar. Dass wir das Glashaus verwirklicht haben, war eine gute Entscheidung. So viele Tomaten, Gurken, Paprika und Physalis hatten wir noch nie (alles noch grün, aber bald hoffentlich erntebereit). Sogar die Mini-Wassermelonen scheinen realistisch - mal sehen, ob wir eine davon ernten und genießen können. Die Kiwipflanzen haben sich vom Frost gut erholt und ranken ganz wunderbar - bis das Gerüst gut umrankt ist, wird es dauern, aber einstweilen sieht es mal vielversprechend aus. Unterhalb der Kiwipflanzen wachsen Sonnenblumen, Kapuzinerkresse, Astern, Dill und Tee-Ringelblumen - ich freue mich sehr, wenn es dann auch dort blüht - ähnlich wie dem Bereich zwischen mittlerem und oberem Garten, meine kleine "mediterrane Mauer". Der Beerengarten oberhalb des Glashauses entwickelt sich auch gut, dieses Jahr gibt es viele Himbeeren und rote Ribisel. Die Brombeeren blühen und werden eifrig von den Bienen besucht, nur die Stachelbeeren und schwarzen Ribisel sind heuer nur vereinzelt zu finden. Die Hauptarbeit im Moment sind die Kräuter zu sammeln und zu trocknen - und das Gießen an den heißen Tagen. Bald beginnt dann das Einkochen. Das ein oder andere Rezept teile ich dann sicher hier :-)
 



 

 

 

Dienstag, 27. Juni 2017

nachhaltigkeit: sommerspiele für draußen


Die langen hellen Sommerabende lassen das Zubettgehen schwerfallen - auch nach einem ganzen Tag draußen möchte noch keiner ins Haus hinein. Viel lustiger ist es, noch draußen zu sein und zu spielen. Einige Dinge haben sich nun schon seit Jahren bewährt, die möchte ich hier festhalten. Vielleicht hat der ein oder andere auch noch eine Empfehlung?
  •  Stehpedale (wie auch immer man das korrekt bezeichnet?) erfreuen sich großer Beliebtheit und seit die Kinder ein bisschen Übung haben, fahren sie damit auch bergab. Viel einfacher und schneller zum Draufsteigen als Rollerskates - die allerdings auch gern gefahren werden. Allerdings eher unten im Tal, wo es einen langen ebenen Radweg gibt.
  • Mindestens eine ganze Schachtel Straßenkreiden benötigen wir für den Sommer. Manchmal sogar zwei. Zum Malen, Straßenmarkierungen aufbringen oder aufreiben, um Sand zu färben.
  • Sandkiste mit verschiedenen Gefäßen, Eimern und Schaufeln ist jetzt eigentlich nur noch bei den Jüngeren gefragt. Das große Kind vergräbt ab und an mal ihre Zehen im warmen Sand oder hilft den kleinen Geschwistern.
  • Schaukel, Rutsche, Hängeleiter... alles, womit man sich in Schwung versetzen kann :-)
  • Plantschbecken: zum Herumhüpfen, alle nass spritzen, spielen...
  • Riesenseifenblasen. Meistens mit gekaufter Seifenblasenflüssigkeit. Irgendwie funktioniert das immer am besten. Auch mit Besucherkindern macht das Spaß - obwohl wir nur zwei Stäbe mit Seilen für große Seifenblasen haben.
  • Ballspiele. Fußball. Vielleicht auch bald Basketball (ein Korb fehlt noch). Am meisten gespielt wird  derzeit aber Federball. Sehr beliebt dabei: Federbälle mir richtigen Federn - verlockend allerdings auch für unseren Hund, nach ihnen zu schnappen.

Bald sind Ferien. Und wir fahren nirgends auf Urlaub, aber wir wollen ein bisschen die Umgebung erkunden und viele Ausflüge in unserem Bundesland machen. So lernen nicht nur die Kinder, sondern auch wir unser Zuhause besser kennen. Gemütliche Sommertage zu Hause sind aber auch was Schönes :-)
 

Sonntag, 18. Juni 2017

gartenjahr: juni


 
Es wächst im Garten. Eigentlich gedeiht es prächtig in allen Beeten. Nur die Erbsen wollen dieses Jahr nicht so recht. Vielleicht war etwas mit dem Saatgut nicht in Ordnung? Bislang waren die Erbsen immer pflegeleicht und wuchsen prächtig. Nun, dieses Jahr leider nicht. Die Blumen rund um den Zaun blühen im Moment ganz wunderbar: kurz vor Pfingsten blühten die ersten Pfingstrosen und jetzt verblühen sie langsam. Lupinen werden eifrig von den Bienen besucht und die Stockrosen sehen schon vielversprechend aus mit den prallen Knospen. Auch die ersten Rosen blühen. Alle kleinen und großen Freuden im Garten im Gartentagebuch festzuhalten, ist ein schönes Ritual für den Abend geworden. Auch die Wetterlage findet sich darin und wann wir die Felder gemäht haben - einfach alles rund um unseren Hof. In den letzten fast 10 Jahren, die wir hier am Hof leben, haben wir deutliche Veränderungen in der Natur wahrgenommen - aber nichts aufgeschrieben. Es fühlt sich anders an, jetzt auch etwas festzuhalten. Wer weiß, wie alles kommt in den nächsten Jahren... der wenige Niederschlag in den letzten beiden Jahren macht nachdenklich.


Die Weintrauben haben sich erholt vom Frost, im Moment sieht es nach reicher Ernte im Herbst aus. Ansonsten wird der mittlere Garten hauptsächlich für das Plantschbecken genutzt. Wir freuen uns auf warme Sommerabende zum Draußensitzen und den Grillen beim Zirpen zuhören.
 

Das Glashaus war eine wirklich gute Investition. Die Pflanzen darin gedeihen prächtig. Die Pflanzenbeuteltöpfe sind sehr hilfreich, vor allem an den heißen Tagen. Erste kleine Gurken, Tomaten und Paprika sind schon zu sehen. Basilikum wächst ganz wunderbar und wartet auf Verwertung als Pesto. Wenn der erste Teil der Heuernte erledigt ist, sollte es wieder mehr Zeit zum Verarbeiten für die kalte Jahreszeit geben.  Ich freue mich :-)
 

Samstag, 10. Juni 2017

am feld: erste heumandln


 
Ein wunderbares Geschenk haben wir vor gut einem Jahr bekommen. Einige Gerüste für "Heumandln" - gerade für nicht ganz optimales Mäh-Wetter eine gute Möglichkeit, um das Gemähte trocknen zu lassen. Dieses Jahr zum ersten Mal versucht und für gut befunden. Ein bisschen erinnern sie auch an die frühere Zeiten, zumal ein kleiner Bereich mit der Sense gemäht wurde. Inspiriert vom Sense-Handbuch, das unglaubliche Lust auf's Mähen auf diese traditionelle Weise macht. Letztlich sind wir aber doch froh, einen passablen Motormäher zu haben und hoffen, dass der Sommer immer wieder auch stabile Schönwetterperioden mit sich bringt, damit das Heu auch am Boden gut trocknen kann.


Mittwoch, 31. Mai 2017

eine reise wert: monastero di bose










Ein wunderbarer Ort und ja, wirklich eine Reise wert: il monastero di Bose. In der italienischen Provianz Biella, in Mitten von Feldern und Wäldern findet sich diese ökumenische Gemeinschaft, in der Frauen und Männer der unterschiedlichen christlichen Konfessionen miteinander nach einer eigenen Ordensregel leben und die Landwirtschaft, Obstgärten, eine Keramikwerkstatt,... pflegen. Einige wenige Stunden dort, die uns noch lange in Erinnerung bleiben.
 


Samstag, 20. Mai 2017

gartenjahr: mai


Auch wenn es heute wieder ziemlich kühl ist - ein wenig Frühsommer durften wir schon genießen. In dieser Zeit ist viel geschehen im Garten. Fast alles wurde schon gesät, nur die Bohnen fehlen noch. Gut ist, dass es doch immer mal wieder regnet. Gespannt bin ich, wie sich der Rosenkohl machen wird - haben wir noch nie gehabt in unserem Gärtchen. Rohnen, Karotten, Radieschen und Kohlrabi wagen sich schon vorsichtig, aber kräftig durch die Erde - sehr beeindruckt bin ich von den Zwiebeln und dem Knoblauch, mal sehen wie die Ernte dann ausfällt. Am Acker neben dem Garten sind die Kartoffeln in der Erde und der Dinkel am Feld daneben ist ganz schön hoch gewachsen mittlerweile. Eine große Freude sind die Balkonblumen, ich bin gespannt, wie sie sich weiter entwickeln werden... mit Schafwolle in den Kistchen sollten sie eine wahre Pracht werden, mal sehen ;-)
 
 
Im mittleren Gärtchen wird sich wohl auch mal was tun. Spätestens im Herbst dann; Steinplatten liegen schon bereit.  Die Weinranken an der Hausmauer haben zarte Blätter, hoffentlich gibt es nicht nochmal Frost. Gemäht sollte das Gras mal werden, aber es gibt so viel andere Arbeit rundherum. Am Samstag Vormittag draußen auf der Bank zu sitzen mit einer Tasse Tee, durch die geöffnete Tür die Kinder drin plaudern hören... auch wenn das mittlere Gärtchen noch ein wenig Verschönerung vertragen könnte: es ist wunderbar, dass es da ist. 
 

 
Das obere Gärtchen macht sich auch sehr gut - die Beerensträucher wachsen wunderbar, Rhabarber haben wir geerntet und genossen, jetzt sind die Blüten voller Bienen und es surrt rundherum. Im Glashaus wächst und gedeiht es. Nach den guten Erfahrungen bei den Tomaten (sie wachsen einfach fantastisch!) sollen nun auch die Gurken aus den jetzigen Gefäßen wechseln in die Töpfe für Pflanzenbeutel- mal sehen, ob ihnen das genauso gut tut wie den Tomaten. Ich staune, wie schnell in der Wärme des Glashauses alles wächst. In unserer Gegend wirklich eine wunderbare Sache so ein warmes Häuschen, in dem es wachsen und gedeihen kann. Erstaunlich, wie viel sich innerhalb eines Monats tun kann im Garten...